Quero descobrir
Teu corpo, teu suor
Percorrendo, correndo
Sem pressa os instintos.
Deixar mãos
Colarem pernas
Marcarem seios
Rasgarem bocas.
Quero tua descoberta
Feita em meu corpo
Na luxúria nossa de cada dia.
von Ruca's Place
Musikalisch dazu vielleicht das hier?
Lust ist eine intensive, angenehme Weise des Erlebens, die sich auf unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung zeigen kann, zum Beispiel beim Essen, vor allem aber als Bestandteil des sexuellen Erlebens.
So relativ nuechtern sagt das Wikipedia. Aber bereits ploetzlich entstehende unstillbare Gelueste, wie zum Beispiel auf eine Yoghurette, treiben Leute ja schon des Naechtens aus den Betten, wie man weiss.
Wie oft hoert man die Worte "Ich hab Lust auf..."?
Ob das Essen ist, Trinken, Suessigkeiten, Aktivitaeten - es geht immer um Lust. Ein intensives Beduerfnis, was man gerne ebenso intensiv befriedigen wuerde. Und je intensiver die Lust auf etwas ist, umso mehr bemueht man sich, sie zu stillen. Natuerlich verbindet man damit in erster Linie und ganz spontan das "sexuelle Erleben". In keinem anderen Bereich kommt der Lust eine solche Bedeutung zu.
Adjektive, die man gerne im Zusammenhang sieht: unstillbar, hemmungslos, haltlos, unkontrolliert.
Das klingt auf den ersten Blick alles ein bisschen gefaehrlich. Kann es auch durchaus sein. Aus einem fehlgeleiteten Lustempfinden entspringen Ersatzbefriedigungen krimineller Art, aus Lust kann Sucht entstehen und aus einem Suchtbeduerfnis eine ausweglose Situation.
Aber bleiben wir doch beim Thema "Lust" als eine der sieben Suenden, der Wollust. Wieso ist Wollust eine Suende? Per definitonem wikipedia:
Wollust ist das mit Willen betriebene Handeln zur sexuellen Steigerung der Lust. Gegenbegriffe sind Keuschheit oder Askese.
Wollust beschreibt das Kultivieren einer Empfindung, die als drängend und lustvoll gilt, früher auch als ruchlos und frevelhaft. Wollust ist nicht nur körperliches Verlangen, sondern setzt auch erotische Fantasien frei. Hinter der Wollust stehen mit den damit verbundenen Fantasien starke Triebkräfte und Verlockungen
Wenn man das so liest, kann man nichts Verwerfliches dabei finden. Eine schoene Definition. Die Suende beginnt erst im Verletzen von Geboten, im Brechen von Gesetzen, im Verstoss gegen allgemein geltende Moralvorstellungen, im Uebertreten teils unsichtbarer Grenzen.
Ein paar Synonyme gefaellig?
Wollust
Begierde, Erotik, Fleischeslust, Gier, Liebeslust, Lust, Lüsternheit, Rausch, Sinnenlust, Sinnenrausch, Sinnenreiz, Sinnestaumel, Sinnlichkeit, Trieb, Triebhaftigkeit,
oder auch
wollüstig sein
gelüsten nach, begehren, wünschen, erstreben, begierig sein, dürsten nach, hungern nach, lechzen nach, schmachten nach, haben wollen, brennen nach, fiebern nach, lüstern sein, sinnlich sein, gelüsten
Schon
Christian Hofmann von Hofmannswaldau schrieb im 17. Jahrhundert:
Die Wollust bleibet doch der Zucker dieser Zeit /Was kan uns mehr / denn sie / den Lebenslauf versüssen? Sie lässet trinckbar Gold in unsre Kehle fliessen /Und öffnet uns den Schatz beperlter Liebligkeit /In Tuberosen kann sie Schnee und Eiß verkehren /Und durch das gantze Jahr / die FrühlingsZeit gewehren.
So kann ich trotz intensiver Bemuehungen nichts Schlechtes an Luxuria finden, das Wort Luxus faellt mir hier natuerlich direkt ein
Luxus (v. lat.: luxus = Verschwendung, Liederlichkeit, (eigentlich) „üppige Fruchtbarkeit“) bezeichnet Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche über das übliche Maß (den üblichen Standard) hinausgehen bzw. über das in einer Gesellschaft als notwendig und - zum Teil auch - für sinnvoll erachtete Maß. Luxus fasst damit Phänomene zusammen, die für einen großen Teil der Bezugsgruppe zwar erstrebenswert sind, aber nicht erreichbar.
Fuer einen grossen Teil der Bezugsgruppe erstrebenswert, aber nicht erreichbar. Das sinnvoll erachtete Mass uebersteigend.
Ok. Genau DAS will ich auch. Wer nicht?