Fuer Frau Kirsten

...damit mein Urlaub es nicht ins Stocken geraten laesst..

Ein Stöckcken von Frau Kirsten, es geht nämlich darum, eine Geschichte fortzuschreiben.

Wie Frau Kirsten auch hab ich die Regeln der Einfachheit halber mehr oder weniger rüberkopiert:

“Paul hat dieses Stöckchen zunächst als Experiment ins Leben gerufen - eine Fortsetzungsgeschichte, die Satz für Satz von verschiedenen Autoren weiter geschrieben wird. Pauls Regeln sind folgende:

* die Vorgabe ergänzen, dabei darauf achten, dass ein Zusammenhang erkennbar ist
* muss keinen Sinn haben, aber: Darauf achten, dass ein Zusammenhang erkennbar ist
* einen Link auf mich setzen, damit ich verfolgen kann, wie es weitergeht”

(Paul): Schlaftrunken, aber dennoch zielsicher schlug eine Hand den klingelnden Wecker aus.

(lenope): … und wusste, dass in Kürze die zweite, für den anderen, ihren Dienst aufnehmen wird müssen.

(chiefjudy´s): …, da der Notdienst erst gerade angefangen hatte und der andere schon wieder besoffen war.

(christian in wien): …, und das schon zum 4. mal in diesem Monat, was wohl bald zu einem ernsten Gespräch mit dem Chef führen wird.

(petronella): Der Chef hatte sowieso seltsame Ansichten, ganz abgesehen von seiner allgemeinen Intoleranz dem besoffenen Zustand gegenüber.

(tyndra): Mit etwas Glück könnte das alles diesmal unbemerkt bleiben, denn der Chef befand sich nun schon seit einigen Tagen in diesem eigenartigen Zustand, den bisher niemand so recht einordnen konnte.

(stilke): Tagsüber hatte niemand etwas von ihm zu befürchten. Erst, wenn die Nacht zurückkam und das Büro nur noch von den gelbgrün blendenden Neonröhren erleuchtet wurde, dann brach es aus ihm heraus wie Eiter aus einer entzündeten Wunde.

(Luckyjack): “Hiiiildeee!” - es dauerte Sekunden, bis der Widerhall seines Schreis auf dem langen Flur verklungen war und er mit einer weit ausholenden Bewegung aufgebracht die Bürotür hinter sich in Schloss warf, dass das nur noch von einem Nagel gehaltene Schild mit dem Aufdruck “Chefarzt” schwankend wie bei starkem Seegang abzufallen drohte, während er sich schwer atmend auf seinen Schreibtisch stützte, um gleich darauf mit einem unmenschlichen Schrei seinen Arztkittel aufzureißen, dass die Knöpfe in hohem Bogen davonflogen. Was zum Vorschein kam, hätte jedem Betrachter das Blut vor Entsetzen gefrieren lassen:

(Wortteufel): Sein von eingeritzten satanischen Symbolen entstellter Oberkörper, deren wulstige Narben in allen Schattierungen von verletztem und heilendem Fleisch im Licht der Schreibtischlampe glänzten, beugte sich nach vorne, als Hilde, seine Sekretärin und Vertraute, sein Chefarztbüro betrat.

(Kirsten): Hilde kannte diesen Anblick schon, und ihr engelsgleiches Gesicht ließ keinerlei Gefühlsregung angesichts ihres Chef erkennen. Dieser machte nun sehr ungesund klingende Röchelgeräusche. Hilde erkannte gleich, dass es wieder soweit war. “Was darf ich Ihnen bringen, Chef? Die Laborratten? Oder diesmal lieber die Chinchillas?” Ihr Chef schüttelte hektisch den Kopf und artikulierte sich unter größter Mühe. “Holen Sie mir … den … Praktikanten … den Neuen … mit dem Piercing … schnell …” Hilde wurde nun doch blass.

(Jekylla) Der neue Praktikant Wahnfried P. war eindeutig Gothic-styled, was seiner Passion ausdrucksgemaess sehr entgegenkam. Seinen letzten Urlaub hatte er im Ausbildungcamp von Dr. Mark Bennecke, der deutschen Pathologiekoryphaee, verbracht, dessen Foto er als Poster ueber seinem Bett haengen hatte, seine Leidenschaft gehoerte den Insekten in allen Enwicklungsstadien der Verwesung und nun wartete er auf CSI-aehnliche Herausforderungen. Er wollte sich sofort auf das Objekt seiner wissenschaftlichen Begierde stuerzen, wurde jedoch von Hilde zurueckgehalten. "Junger Mann, das ist der Chef und er lebt, auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht." Wahnfried war sichtlich enttaeuscht. "Und was soll ich nun hier?"

Und weil der Herr Manniac schon so heimtueckisch ein Stoeckchen avisiert hat, komme ich ihm einfach zuvor.
Monsieur Manniac, wenn ich dann mal bitten duerfte!
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

Halt! Stop!

Weiterwerfen nicht vergessen!

Und nen schönen Urlaub!

Jekylla - 30.04.2008

Aaaaaah! Stimmt!

Ok!
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

*puh*

Sehr gut. :-)

Und sorry, dass ich vor Ihrem Urlaub noch dafür sorgen musste, dass Sie den Urlaub nun erst mal so richtig nötig haben werden.

Gute Erholung!
Jekylla - 30.04.2008

Merci vielmals,

und sollten Sie am Hafengeburtstagswochenende Kaffeedurst haben, liesse sich da was einrichten! RUF-MICH-AN! ;-)
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

Solange es nicht

der 9. ist. Da muss ich von 15 bis 20 Uhr arbeiten. Die restliche Zeit wäre ich da. :-)
Jekylla - 30.04.2008

Der 10. klaenge mir

zauberhaft in den Ohren :-)
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

Hervorragend

Steht schon im Kalender. :-)

(Dazu passt das Captcha ja nun gar nicht: hader)
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

mist

hab mich vertan. Am 10. muss ich arbeiten...
Jekylla - 30.04.2008

Passte das captcha doch

und Sie wussten es nur noch nicht. Koennte noch den 11. anbieten, zu Fischmarktzeit? Oder den 9. gegen abend. Vielleich hat das DingdaSiewisschenschonelches dann endlich auch mal auf.
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

9. oder 11.

gingen beide. Was genau wäre Fischmarktzeit? (ich weiß, das sollte ich als Wahlhamburgerin vermutlich wissen...)
Jekylla - 30.04.2008

Shame on you!

Morgens. Ab 8 spaetestens. Dann sprechen wir nochmal drueber beizeiten. Freu mich!

Jetzt aber Koffer!
Kirsten (Gast) - 30.04.2008

Ich ahnte es

Mal sehen, ob ich dann schon wach bin. :-)

Dann bis bald! Freu mich auch!
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