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"Walk of Service"

Telekom will Angestellte mit "Walk of Service" ehren
Wie die "Mainzer Rheinzeitung" meldet, wurde auf einer internen Veranstaltung der Telekom, an der unter anderem René Obermann teilnahm, die Entwicklung einer "Servicekultur" beschlossen. In diesen Rahmen soll unter anderem ein "Walk of Service" in der Bonner Zentrale errichtet werden, in dem von ihren Kollegen dafür vorgeschlagenen Servicemitarbeiter mit einem Foto hinter einer Glasscheibe im Marmorfußboden und einer Namensplakette und dem Tag der Ehrung "verewigt" werden. Dieser "Walk of Service" soll eine "Ruhmesmeile" sein, ähnlich dem "Walk of Fame" in Hollywood. Mit ihm sollen die Mitarbeiter laut Telekom-Pressestelle motiviert werden.
Quelle: heise online


Das wird den Mitarbeitern sicher die längere Arbeitszeit, weniger Geld und das Ausgelagertwerden in die GmbHs versüssen, das hat sich Herr DObermann aber fein ausgedacht. Vielleicht wäre ein Foto von ihm auf der Ruhmesmeile, über das man morgens gemütlich drüberlaufen kann, eine weitaus größere Motivation?

Mal davon abgesehen warte ich heute noch auf das versprochene Schriftstück, mit welchem ich von meinem neuen Provider wieder auf TCom wechseln wollte. Seit März. Hat sich dann auch erledigt.
Etwas Motivation wäre tatsächlich nicht ganz schlecht...
Ben (Gast) - 12.07.2007

Nur eine etwas andere Form der Gesellschaft ihre Mitarbeiter mit Füssen zu treten. ;-)

Jekylla - 12.07.2007

E-Ben!

Wie schön, dass Du wieder da bist ;-)
Blitzi - 12.07.2007

Dem schließe ich mich an. Ich glaube nicht, daß dies eine gute Idee ist seine "noch" Mitarbeiter zu motivieren eher das Gegenteil.
Christian Z. - 12.07.2007

Unterschätzen Sie nicht

die menschliche Eitelkeit. In Großbritannien wurde mal eine Studie durchgeführt, nach der ein großer Teil der Befragten für eine toller klingende Berufsbezeichnung auf 10% des Gehalts verzichten würde.
Wie bemerkte ein Freund von mir dazu ganz richtig? "Kann ich statt dessen 10% MEHR Gehalt für eine deutlich miesere Berufsbezeichnung haben...?"

Jekylla - 12.07.2007

Ich bin so bescheiden

dass ich gar keine Berufsbezeichnung brauche. Wenn das Geld stimmt, nicht mal einen Beruf.
Ultimonativ (Gast) - 12.07.2007

Eindeutig PR-Branche.
pathologe - 12.07.2007

Wieso

kommt mir jetzt gerade das Bild einer Hamburgerkette mit schottischem Namen ins Gedächtnis, die eine "Mitarbeiter des Monats"-Tafel an der Theke haben? Weil die Telekom-Mitarbeiter auf ein ähnliches Bezahlungsniveau eingependelt werden sollen? Und, als Ausgleich, mit einem Foto aufgewertet? Wann bekommen sie dann noch lustige Papierhüte und eine Uniform? Ach nee, die Uniform haben sie ja schon. Fehlen nur noch die Narrenkappen.

Und das mit Obermanns Foto auf dem Boden finde ich gut, die Idee. Ob man das Foto auch ins Innere von Kloschüsseln auf Mitarbeitertoiletten drucken lassen kann?

Jekylla - 12.07.2007

Gute Idee!

Ich bin sicher, ein Obermann-Foto hierauf

wäre auch ein Bestseller im T-Punkt-Souvenirshop.
Fischer (Gast) - 12.07.2007

Mitarbeitermotivationsprogramme

...sind ein ziemlich sicheres Anzeichen für ein ziemlich beschissenes Arbeitsklima.

(Regel Nr. 1 bei der Jobsuche)
Jekylla - 12.07.2007

Herr Fischer,

haben Sie noch mehr Regeln? Her damit!
creezy (Gast) - 12.07.2007

Meine Güte, wie ultramegauralt-out ist das denn? Ich finde ja Telekom und Post müssen halbjährlich wechseln, damit sie mal wieder was vom Leben draußen mitbekommen …

p.s. Dein Emotuzki ist aber heute etwas aggressiv, oder?

Jekylla - 12.07.2007

Und ich wechsle nicht

mehr zu Telekom zurueck. Wie auch, ohne Vordruck?

Uebrigens, wieso denkt eigentlich jeder, ich sei das aggressive Emotuzki? Keiner kommt auf die Idee, dass ich das arme Ueberrannte sein koennte. Muss mir das zu denken geben?
adama - 12.07.2007

Nein, Madame....

auf DIE Idee kommt keiner ! *gniiiiiiii*
Jekylla - 12.07.2007

Waere also die Antwort

auf meine Frage dann "ja"?

Sie sind ein boeser Mann, Herr Adama, das nur nebenbei.
adama - 12.07.2007

nebenbei?

Sehen Sie Madame, DAS ist böse ;-)

*edit
Aber wir wissen auch, dass Sie ganz eine liebe, sensible und verständnisvolle Frau sind - unter Ihrem Schutzpanzer.
Jekylla - 12.07.2007

Meine Erleichterung

kennt kaum Grenzen. Die darueber, dass Sie "NETT" weggelassen haben ;-)
larousse - 12.07.2007

"eine liebe, sensible und verständnisvolle Frau" ????
Wie konnte ich mich SO irren??

*kopfschüttel und wegklick
Jekylla - 12.07.2007

NEIN!!

Please don't go!!!! Von wem sollte ich denn lernen, wenn nicht von Ihnen??

*festzurr*
larousse - 12.07.2007

Frau Jekylla!

Nicht schon wieder auf den Rücken!
*wimmer*
Jekylla - 12.07.2007

DAS

haetten Sie sich frueher ueberlegen muessen.
*hochwucht*
larousse - 12.07.2007

*FOPP*

ham sie das gehört? Sie ham was KAPUTT gemacht!
Jekylla - 12.07.2007

'schulligung,

ich wusste nicht, dass Sie schon so bruechig sind.
larousse - 12.07.2007

Oh.

*sieht nach unten*
Macht nichts - kann man wieder aufpumpen nachkaufen reparieren...
Jekylla - 12.07.2007

Irgendwie

sind Sie jetzt schwerer....
larousse - 12.07.2007

Wieso "SIE"?
Ist doch nur noch eine...?
Jekylla - 12.07.2007

*FOPP*

Jetzt nicht mehr. Ich habs gern symmetrisch.
larousse - 12.07.2007

Sie

sind penibeldantisch, Madame!

Herr Adama? Wir müssen reden!
adama - 13.07.2007

le russ, äh, madame larousse?

Sie haben gerufen? Wie sehen Sie denn aus, da unten fehlen doch zwei.........

War das Madame? War sie etwa sauer? - Da macht sie immer so Sachen, die nicht so NETT sind!
Saxonia - 12.07.2007

Madame,
im Text ist ein inhaltlicher Fehler enthalten.
Denn die ausgelagerten Mitarbeiter sind dann ja keine Mitarbeiter dieser seriösen Firma mehr.
Die dürfen sich dann nur von außen die Nase an der Scheibe platt drücken, wenn ehemalige Kollegen dort verewigt werden.
Aber, diese Nachricht stimmt mich auch froh, denn ich kannte ein ähnliches Prinzip aus längst vergangenen Zeiten. Da hieß dieses "Tafel der Besten" und wurde monatlich geändert.
Nur, so nobel wurde das in der DDR nicht zelebriert.
Da war es nur ein normaler Schaukasten aus Holz und Fensterglas.

Jekylla - 12.07.2007

Nun ja,

schlichte Eleganz, um nicht vom Mitarbeiter des Monats abzulenken. Wenigstens entspiegelt?
Saxonia - 12.07.2007

Der Staub auf den Scheiben ließ ein spiegeln selten zu.
Aber, ich habe dieses Systhem bei einigen Supermarktketten wiederentdeckt
DaShan (Gast) - 13.07.2007

das ist so nicht richtig...

Ich bin immer noch Mitarbeiter des Konzerns, wenn auch in einer eigenen Servicegesellschaft. Das ist eben der kleine aber feine Unterschied, den viele Leute nicht so gern sehen wollen, weil das andere ja übler ist.

So viel hat sich in 3 Wochen für T-Service arbeiten nicht getan. und es wird sich nur auf der Service Seite durch modernere Strukturen viel tun.

Dann lernen die ehemals T-Com mal von unseren Service Sparten. :)
Quintus (Gast) - 12.07.2007

Ach ja,

eine Firma, bei der man den Service mit Füßen tritt und die Mitarbeiter gleichdem. Schön, dass es sie gibt.

[/sarkasmus]

Verzerrtes Wort: Dolls *huahhh !

DaShan (Gast) - 13.07.2007

So übel...

... ist die Idee vom Grundprinzip nicht. Und sie war auch schon vor der Planung und Durchführung von T-Service angedacht.

Es ist in meinen Augen immer wieder schade, das viele Leute die Chance hinter T-Service nicht sehen oder sehen mögen.

Klar ist eine Umlagerung nicht das Beste was einem passieren kann, aber strukturell für den Kunden ist es das beste und somit auch die Sicherung des Kundenstamms und letztendlich des Arbeitsplatz.

Man kann die Entwicklung nämlich auch einfach mal von der realistischen Seite sehen. Man hätte auch weiterhin dem Trend folgen können und unsere Stellen einfach abbauen und outsourcen können wie es bisher Philosophie war. Dann hätte keiner mehr Arbeit.

Auch doof.
Jekylla - 13.07.2007

Das finde ich jetzt gut

dass jemand vom "Fach" sich äussert, danke!

Über den Sinn und Unsinn von Umstruktierungen und vor allem Outsourcing kann man im Trüben lange diskutieren, wenn man nicht mittendrin steckt und ohne Detailwissen ist. Es hat aber immer einen schlechten Beigeschmack.

Über diese "Mitarbeiter des Monats"-Geschichte allerdings.. oder wären Sie da so richtig stolz drauf? Motiviert Sie so etwas? Ernsthaft gefragt.
Christian (Gast) - 13.07.2007

Aus eigenner Erfahrung

sage ich das es mich NICHT motiviert hat. Im Gegenteil - es war ein peinliches Gefühl dreimal hintereinander Mitarbeiter des Monats zu sein! Das hat keinen Kollegen motiviert sondern nur so eine völlig dämliche Neiddebatte ausgelöst! Brauch ich nicht mehr.
Jekylla - 13.07.2007

Würde mir

genauso gehen. Ich fände es auch eher peinlich als motivierend. Davon abgesehen bin ich für einen solchen Award einfach zu renitent *g
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